Cyberkriminalität – die Betrugsmaschen werden immer ausgeklügelter

Allein in München wurden in den vergangenen drei Monaten 15 Münchner Firmen durch Cyberkriminalität um insgesamt eine halbe Million Euro gebracht. Die Polizei ist bei den kriminellen Machenschaften bislang oftmals machtlos. Aus welchen Ländern die Täter operieren, ist bislang laut Polizei ebenfalls unklar. Darüber berichtet Thomas Anlauf unter der Überschrift Hacker erbeuten bei Firmen eine halbe Million Euro in der Süddeutschen Zeitung.

»Es ist ein raffinierter Trick, auf den selbst größere Firmen hereinfallen und um viel Geld betrogen werden. International agierende Betrüger verschaffen sich vermutlich mit Phishing-Mails Zugang zu Mail-Accounts von Unternehmen und leiten dann in einer ausgeklügelten Aktion Geld auf ihre Konten.« Aber wie läuft das genau ab?

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Sicherheit durch Präsenz – am Beispiel der Stadtpolizei in Frankfurt am Main

Die Grünanlage zwischen Bahnhof und Dalbergkreisel im Frankfurter Stadtteil Höchst war mal ein markanter Treffpunkt für Obdachlose, Bettler und die Drogenszene. Darauf haben sowohl Landes- und Stadtpolizei reagiert. Und zumindest Stadtpolizei und der Ordnungsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Markus Frank, finden, dass sich die Lage in der Bruno-Asch-Anlage entspannt habe.

Zu 325 Kontrollen ist die Stadtpolizei von September 2017 bis Dezember 2018 in die Anlage aufgebrochen. Meist ist nach jeder Runde auch die Landespolizei vor Ort gewesen. Da zählen die normalen Streifen nicht einmal dazu. Immerhin unterhält die Stadtpolizei eine eigene Wache an der Albanusstraße 38, berichtet George Grodensky in seinem Artikel Sicherheit durch Präsenz.

„Präsenz zeigen ist wichtig“, so kann man den Kern des Konzepts zusammenfassen. »Die Wache ist Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr besetzt. An 249 Tagen im Jahr, so weist es die Statistik aus. 3000 Bürger sind vorstellig geworden, um Hinweise zu geben oder Anzeige zu erstatten. „Ansprechbar sein.“ Auch das ist wichtig, sagt Frank. Nicht nur um den Bürgern ein Gefühl von Sicherheit zu geben, auch, weil die Polizei angewiesen ist auf Hinweise aus der Bevölkerung.«

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Ein mehr als strittiges Thema: Rechtsextremisten in der Polizei?

Die Ende des vergangenen Jahres bekannt gewordenen Vorgänge in Frankfurt am Main haben für eine Menge Aufruhr gesorgt: Rechte Hetze im Chat. Unerlaubte Adressrecherche. Ein Drohschreiben von einem „NSU 2.0“ an eine Anwältin, dem mittlerweile weitere Schreiben gefolgt sind. Der Staatsschutz ermittelt im Fall von fünf Polizisten aus Frankfurt wegen Volksverhetzung und Bedrohung. Mittlerweile auch in weiteren Verdachtsfällen in anderen Präsidien in Hessen. Steckt ein rechtes Netzwerk dahinter? Wer wusste was, wer hat wichtige Informationen vielleicht nicht weitergegeben? Viele Fragen sind noch mehr als offen.

Und die Kritiker haben sich auch zu Wort gemeldet: Schon lange kritisieren Menschenrechts- und Migrantenverbände angebliche Strukturen, die Rassismus in der Polizei befördern sollen. Gibt es einen gewissen Korpsgeist, der Kritik innerhalb der Polizei schwer möglich macht? Unabhängige Ombudsstellen werden gefordert – auch für Polizisten, Rassismus und Rechtsextremismus in den eigenen Reihen dürften nicht länger ein Tabu sein.

Viele Polizisten sind entweder verunsichert oder sauer über die Vorwürfe, die da vorgetragen werden. Vielleicht kann ein Streitgespräch helfen, hier ein wenig mehr Klarheit zu verschaffen?

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Die Armut in der Stadt – auch ein Thema der inneren Sicherheit

Viele Sozialwissenschaftler, die sich mit Armutsfragen und Stadtentwicklung beschäftigen, weisen seit Jahren darauf hin, dass wir in vielen Großstädten eine zunehmende und sich beschleunigende Polarisierung dergestalt beobachten müssen, dass sich die Menschen voneinander separieren. Hier die Viertel der Mittel. und Oberschicht, dort die Quartiere, in denen sich viele Menschen konzentrieren, die mit wenig Geld auskommen müssen, von denen viele auf Hartz IV oder andere Transferleistungen angewiesen sind. In die oftmals Menschen mit Migrationshintergrund ziehen, die woanders keine Wohnungen finden können. Und in denen viele Kinder aufwachsen. Unter wahrlich schweren Bedingungen.

Damit beschäftigt sich diese ZDF-Dokumentation, in der auch ein Vertreter vom Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) sowie zwei Stadtteil-Polizisten zu Wort kommen. Hier kann man sich in der Mediathek des ZDF das Video anschauen*:

➔ Arme Stadt, reiche Stadt. Wo die Armut wohnt (ZDFinfo, 06.03.2019): »Die räumliche Trennung von Arm und Reich nimmt in fast allen deutschen Städten zu. Menschen mit wenig Einkommen ballen sich in einzelnen Wohnbezirken. Daraus resultieren viele Probleme. Soziologen sind sich einig, dass das Umfeld auf das eigene Verhalten stark abfärbt. Insbesondere Kinder leiden darunter. Deshalb fordern Experten mehr Hilfen für Schulen in Armutsvierteln. Nur so ließen sich später ein Abrutschen in die Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Perspektivlosigkeit verhindern. Der Film zeigt die Situation in Köln, Bremen und Halle an der Saale.«

*) Laut Angaben des ZDF Video verfügbar bis 05.03.2020

Mehr als beunruhigend: Rekord an verschwundenen Waffen

Wie viele Schusswaffen gibt es in Deutschland? Wem gehören diese? Wer darf überhaupt eine Waffe tragen? Diese und andere Fragen beantwortet das 2013 ins Leben gerufene Nationale Waffenregister. Das NWR ist ein föderales System, das von Bund und Ländern genutzt und gepflegt wird. Es wird durch das Bundesverwaltungsamt als zuständige Registerbehörde betrieben. Gespeichert sind beispielsweise Daten zu erlaubnispflichtigen Waffen in Deutschland. Deren Erwerb und Besitz bedarf einer Erlaubnis. Ebenso werden die Daten von Erwerbern, Besitzern und Überlassern dieser Waffen im NWR gespeichert. Dazu wurden die Informationen der bundesweit etwa 550 zuständigen örtlichen Waffenbehörden strukturiert aufbereitet und in das NWR überführt. Die Waffenbehörden kommunizieren standardisiert über sichere Verwaltungsnetzte synchron mit der Registerbehörde. Die Daten im NWR sind somit stets aktuell, so das Bundesinnenministerium.

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