Ein mehr als strittiges Thema: Rechtsextremisten in der Polizei?

Die Ende des vergangenen Jahres bekannt gewordenen Vorgänge in Frankfurt am Main haben für eine Menge Aufruhr gesorgt: Rechte Hetze im Chat. Unerlaubte Adressrecherche. Ein Drohschreiben von einem „NSU 2.0“ an eine Anwältin, dem mittlerweile weitere Schreiben gefolgt sind. Der Staatsschutz ermittelt im Fall von fünf Polizisten aus Frankfurt wegen Volksverhetzung und Bedrohung. Mittlerweile auch in weiteren Verdachtsfällen in anderen Präsidien in Hessen. Steckt ein rechtes Netzwerk dahinter? Wer wusste was, wer hat wichtige Informationen vielleicht nicht weitergegeben? Viele Fragen sind noch mehr als offen.

Und die Kritiker haben sich auch zu Wort gemeldet: Schon lange kritisieren Menschenrechts- und Migrantenverbände angebliche Strukturen, die Rassismus in der Polizei befördern sollen. Gibt es einen gewissen Korpsgeist, der Kritik innerhalb der Polizei schwer möglich macht? Unabhängige Ombudsstellen werden gefordert – auch für Polizisten, Rassismus und Rechtsextremismus in den eigenen Reihen dürften nicht länger ein Tabu sein.

Viele Polizisten sind entweder verunsichert oder sauer über die Vorwürfe, die da vorgetragen werden. Vielleicht kann ein Streitgespräch helfen, hier ein wenig mehr Klarheit zu verschaffen?

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