Polizei-Gewerkschafter befürchten einen Anstieg von illegalen Einreisen über die Grenze in Nordrhein-Westfalen. Doch die Bundespolizei widerspricht

»Entwickelt sich die „mediterrane Route“ von Spanien Richtung Deutschland zum neuen Hauptweg für Migranten? Es soll „Hunderte Möglichkeiten“ geben, nach Deutschland zu gelangen. Polizei-Gewerkschafter fordern stärkere Grenzkontrollen«, so Kristian Frigelj in seinem Artikel Wie gesichert ist die Westgrenze? „Das Verbrechen sucht sich wie Wasser seinen Weg“, so wird Arnd Krummen, Polizeihauptkommissar und Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP), zitiert. „Jemand, der schlechte Absichten hat, erkundet vorher genau, auf welchem Weg er am leichtesten ins Land gelangt. Da die süddeutsche Grenze derzeit stark gesichert ist, wird man sich andere Stellen zum Grenzübertritt suchen.“

Darüber wurde bereits im März 2019 berichtet: „Wir sind offen wie ein Scheunentor“: Polizei-Experten fordern eine bessere Sicherung der deutschen Westgrenze zu Belgien und den Niederlanden. Das Dreiländereck mit NRW sei ein Brennpunkt illegaler Zuwanderung und grenzüberschreitender Kriminalität, kann man diesem Artikel entnehmen: Hunderte Möglichkeiten, Deutschland illegal zu betreten. Da ging es um eine Anhörung des Innenausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags.

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Bundesländer in Ostdeutschland sind für Asylbewerber zehnmal gefährlicher als die in Westdeutschland

In westdeutschen Städten leben Menschen verschiedener Herkunft seit Jahrzehnten zusammen. Eine Studie zeigt: dass diese Erfahrungen im Osten fehlen, hat Folgen, wie eine neue Studie aufzeigen kann. Die Autoren Horst Entorf und Martin Lange vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim haben herausgefunden, dass die Wahrscheinlichkeit nicht etwa da besonders hoch ist, wo eine besonders hohe Zahl von Zuwanderern angesiedelt wird. Ein wichtiger Einflussfaktor ist vielmehr, wie viel Erfahrungen die Einheimischen in der Vergangenheit mit Zuwanderern gesammelt haben. Und die Folgen sind erheblich: Das Risiko, Opfer eines Hassverbrechens zu werden, ist für Asylsuchende in Ostdeutschland einer Studie zufolge zehnmal so hoch wie in den westlichen Bundesländern.

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