Erfolgreiche 2. Runde der Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck – und es wird weitergehen mit der SIKO

Die 2. Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck in der Hochschule Koblenz wurden erfolgreich durchgeführt. Es gab wieder einen intensiven Austausch und viele Fachinformationen. Eine Dokumentation der #SIKO17 wird demnächst hier auf dieser Seite verfügbar sein.

In der Zwischenzeit werden Sie auf dieser Seite regelmäßig mit neuen Beiträgen aus den Themenfeldern der Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck versorgt. Bitte schauen Sie regelmäßig vorbei und bleiben Sie der #SIKO gewogen.

Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz: 2. Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck in Koblenz: Bürgernähe und kooperative Sicherheitsarbeit als Seismograf für lokale Problemstellungen

In der aktuellen Sicherheitsdebatte werden neben parteipolitischen und ideologischen Nebenschauplätzen auch von Bundespolitikern die Schwachstellen unseres föderalen Systems herausgestellt. Gerade das Attentat am Berliner Breitscheidplatz vom 19. Dezember 2016 hat eine tiefgehende Debatte über die Defizite in der Zusammenarbeit von Sicherheitsbehörden ausgelöst. Damit einher geht die Forderung nach mehr Kompetenzen für den Bund. Doch ist eine Zentralisierung wirklich die Lösung?

Eine reflexartige Abschottung sowie einseitige Aufrüstung und Verschärfung der Sicherheitsgesetze führt im Ergebnis zur Entfremdung von Staat und Bürger. Damit laufen wir Gefahr, den wichtigsten Partner, nämlich die Menschen in unserem Land, aus dem Blick zu verlieren. Mit einer auf Bürgernähe und Kooperation ausgerichteten Sicherheitsarbeit soll daher ein Gegenimpuls zu einer unreflektierten Aufrüstung und Zentralisierung sowie einem Verharren im Ausnahmezustand gesetzt werden.

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Die #SIKO17 in Koblenz. Erste Eindrücke

Die 2. Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck an der Hochschule Koblenz haben begonnen.

Die Teilnehmer – darunter viele Vertreter aus den Sicherheitsbehörden des Landes – wurden vom Präsidenten der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Bosselmann-Cyran, herzlich am RheinMoselCampus der Hochschule begrüßt.

In seiner Begrüßung hob der Gastgeber der #SIKO17 hervor, dass die gemeinsame Durchführung der Veranstaltung mit der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz nun schon in der zweiten Auflage verdeutlicht, dass es einen großen Bedarf an einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit den sicherheitsrelevanten Themen gibt. Dies auch deshalb, weil an der Hochschule Koblenz Studiengänge angeboten werden, deren Absolventen, beispielsweise in der Sozialen Arbeit, den Wirtschaftswissenschaften oder auch den Architekten, später oftmals mit sicherheitsrelevanten Themen konfrontiert werden und viele Sicherheitsprobleme nur dann wirklich bearbeitet werden können, wenn die Professionen miteinander sprechen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Man denke hier nur an die Planung und Gestaltung von Stadtteilen und Wohnquartieren.

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Problemhäuser – mehr als eine kommunale Herausforderung

Ein Thema, das bei den 2. Sicherheitsgesprächen am Deutschen Eck – der #SIKO17 am 27. November 2017 in Koblenz – in einem eigenen Forum behandelt wird, ist der Umgang mit Problemhäusern. Christian Kromberg, der Geschäftsbereichsvorstand des Dezernats „Allgemeine Verwaltung, Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung“ der Stadtverwaltung Essen, wird dort zum Thema „Zusammen sind wir stark. Kooperatives Verwaltungshandeln am Beispiel des Umgangs mit Problemhäusern“ vortragen und diskutieren.

Erst vor wenigen Tagen konnte man diese Meldung lesen: Razzia in Schrottimmobilien in Essen. Die »Stadt Essen (hat) in Zusammenarbeit mit der Polizei insgesamt sieben sogenannte Schrottimmobilien durchsucht. Gemeldet sind in den Häusern im Stadtteil Bochold rund 200 Menschen. 68 Personen wurden dort nicht angetroffen, teilte die Stadt mit. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass auch nicht gemeldete Personen dort scheinbar wohnen. Festgestellt wurde, dass die Häuser zum Teil nicht mehr beheizbar waren. Außerdem sollen sie so stark von Schädlingen und Schimmel befallen sein, dass sie nicht mehr bewohnt werden können.«

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